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Stadtumbaugebiet „Stadt- und Kulturzentrum Lorsch“ Initialprojekt Karolingerplatz Der Tourismus stellt an der gesamten Mittleren Bergstraße und damit auch in Lorsch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Dabei verfügt Lorsch mit der Königshalle über“ über eines der ältesten, vollständig erhaltenen Baudenkmäler Deutschlands aus der vorromanischen Zeit. Die Königshalle wurde zusammen mit den archäologischen Überresten des nahe gelegenen Klosters Altenmünster 1991 in die Liste der UNESCO- Welterbestätten aufgenommen. Für die UNESCO-Welterbestätten bereitet die Stadt Lorsch gegenwärtig eine umfassende Konzeption vor, deren Realisierung innerhalb der nächsten 4 Jahre erfolgen wird. Darin ist der Karolingerplatz eingebunden. Als Ankunftsort und Eingangstor zum Kloster fungiert der Karolingerplatz als Parkplatz, der sich momentan als ungestaltete, gekieste Fläche präsentiert. Der Besucher wird an der Stadt vorbei dorthin geleitet. Diese Wegführung entlastet einerseits die Stadtmitte vom Zielverkehr. Andererseits führt dieser positive Effekt jedoch auch dazu, dass der Tourist die Stadt nicht als solche wahrnimmt. Deshalb wird an dieser Stelle das Ziel verfolgt, den Karolingerplatz als Parkplatz und als Ankunftsbereich der Tages- und Übernachtungsgäste neu zu gestalten, indem man ihn pflastert, begrünt, beleuchtet und eine Beschilderung anbringt. Die Realisierung dieser Maßnahmen ist kurzfristig ab 2010 vorgesehen. Zielsetzungen und Inhalte - Gestaltung und Organisation des Karolingerplatzes als Parkplatz und als Ankunftsbereich der Tages- und Übernachtungsgäste sowie als Veranstaltungsort - Multifunktionalität des Karolingerplatzes durch Nutzbarkeit als Veranstaltungsort der Stadt Lorsch - Einbindung des Stadtumbaus in das UNESCO-Welterbestätten-Programm
Weiterer Ausbau der Kulturachse
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